Ligarunde 2017 Gauklasse B

Gegen Ende des Jahres 2017 begann die Ligarunde für die Turnerinnen der Gauklasse B. Die Mannschaft der großen Mädels des TV Bammental stand in drei Wettkämpfen den Turnerinnen des TV Dielheim, TV Mauer und Heidelberger TV gegenüber. Während man im Jahr zuvor noch auf die alten Hasen gesetzt hatte, waren die jüngeren nun bereit, sich im anspruchsvollen Kürmodus zu beweisen.

Am 08. Oktober startete der erste Wettkampf der Runde in der Helmholtzhalle in Heidelberg. Die Bammentaler Mädels kämpften zu Beginn leider etwas mit der Nervosität und mussten deshalb schon am ersten Gerät, dem Stufenbarren, Punkte einbüßen. Am Sprung hatte man die Startschwierigkeiten dann abgelegt und konnte wieder mit der Konkurrenz mithalten. Das dritte Gerät war der Boden. Hier kämpften die Mädels vor allem mit sich selbst, was sich in der Ausführung und damit auch in den Punkten niederschlug. Schon vor dem letzten Gerät standen die Chancen in dem Wettkampf nicht besonders gut. Die Leistungen am Schwebebalken konnten sich jedoch sehen lassen, da die Konkurrenz aber auch gute Übungen zeigte konnte man keine Punkte gut machen. Am Ende fand die Mannschaft sich auf dem vierten Platz wieder. Lange ließ man die Köpfe aber nicht hängen und wollte beim nächsten Wettkampf wieder angreifen. Mehr als ein Monat blieb Zeit, um die Fehler zu analysieren und zu verbessern.

Hoch motiviert ging es am 19. November zum zweiten Wettkampf nach Mauer. Wieder ging es am Stufenbarren los, aber diesmal waren die Mädels von Anfang an bereit. Während Paula Bambey eine wirklich starke allererste Kürübung zeigte, legte Malin Haas noch einen drauf. Damit konnten sie wichtige Punkte gegen den TV Dielheim rausholen. Am zweiten Gerät, dem Sprung, wurde dann die enorme Motivation der Turnerinnen deutlich. Trotz vieler dürftiger Sprünge beim Einturnen konnten alle mindestens einen ihrer zwei Wettkampfsprünge besser ausführen als sie es je zuvor geschafft hatten. Mit dieser sensationellen Leistung gewannen sie sogar dem Heidelberger TV ein paar Punkte ab. Weiter ging es am Boden mit mehreren neuen und verbesserten Übungen, doch trotz einer großen Leistungssteigerung verlor die Mannschaft Punkte zur Konkurrenz. Alles schien sich also am letzten Gerät, dem Schwebebalken, zu entscheiden. Genau im richtigen Moment behielten die Mädels einen kühlen Kopf und zeigten mehrere sturzfreie Übungen mit einer herausragenden Ausführung. Besonders Annika Rupp konnte ihre Erfahrung ausspielen und mit einem hohen Schwierigkeitsgrad wichtige Punkte für die Mannschaft holen. Am Ende waren die Plätze zwei bis vier vollkommen offen und alle erwarteten gespannt die Siegerehrung. Dass man mit nur wenigen Zehntel Punkten Abstand den zweiten Platz verpasste war am Ende absolute Nebensache, denn die Mannschaft hatte nicht nur den TV Dielheim besiegt, sondern sich hervorragend präsentiert und ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz gesendet. In der Einzelwertung konnte Jule Kropp mit einem sechsten Platz ihren sehr guten Wettkampf krönen.

Schon zwei Wochen später am 03. Dezember trafen sich die Mannschaften für den letzten Wettkampf wieder in Heidelberg zusammen. Leider mussten die Bammentaler Mädels auf viele gute Turnerinnen verzichten, wollten aber trotzdem alles geben, um in der Tabelle vielleicht noch einen Platz gut zu machen. In gewohnter Reihenfolge ging es an die Geräte. Am Stufenbarren konnte wieder Malin Haas auftrumpfen, jedoch reichte die Gesamtleistung der Mannschaft nicht, um mit der starken Konkurrenz mit zu halten. Am Sprung konnte lediglich Annika Rupp mit einer guten Leistung herausstechen, aber der Abstand zu den anderen Mannschaften wuchs weiter an. Besonders schwierig wurde es, als am Boden die Musikanlage zwischenzeitlich versagte. Obwohl die Bedingungen schlechter wurden, konnten die Turnerinnen die Leistung im Vergleich zu den vorherigen Wettkämpfen noch weiter verbessern. Das Zittergerät am Ende, der Schwebebalken, bestrafte dann noch jede kleine Unsicherheit mit einem Sturz und damit mit weiterem Punktverlust, so dass die gute Leistung am Ende nicht entsprechend belohnt wurde. Die noch unerfahrene Bammentaler Mannschaft kann am Ende trotz des vierten Platzes auf eine gute Ligarunde zurückblicken und stolz auf das geleistete sein.

Großer Dank gilt den Kampfrichtern, Trainern, Eltern und allen anderen die uns unterstützt haben. Ohne euch wären diese Wettkämpfe nicht möglich gewesen.

 

(SP)

 


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